Schnitzen

Im Erzgebirge gibt es viele kreative Menschen, die es verstehen, den interessanten Werkstoff Holz mit Schnitzmesser und Drechseleisen zu formen. Ab demgeschnitzte Figuren 17. Jahrhundert ist es belegbar, dass Seiffen und Umgebung das Zentrum der Holzdrechselei ist. Die Schnitzerei ist vor allem im westlichen Erzgebirge, um Annaberg, Schwarzenberg und Aue beheimatet. In traditionsreichen Vereinen wird das Kunsthandwerk gepflegt und der Jugend weiter vermittelt. Vor allem bestimmen die traditionellen Figuren wie Engel, Bergmänner und die Weihnachtskrippen das Profil der erzgebirgischen Volkskunst. Dazu gehören auch die Pyramiden und Schwibbögen, kunstvolle Gebilde und Lichtträger, deren Formenursprung im Bergbau zu finden ist.

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Foto: Klaus Schreiber, Holzschmuckherstellung und Verkauf

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